KNOCK OUT MUSIC BOOKING
THE GRAND
PARADISO

.. Eine offene und weite Landschaft. Die Sonne steht bereits
tief. Ein Feuer vielleicht. Vier Männer sitzen auf der Erde.
Richten ihren Blick verklärt gen Horizont. Eine Stimmung im
Spannungsfeld zwischen Fernweh und Verwurzelung. Musik, die echt ist
und ungeschönt, spürbar und leidenschaftlich. Das
Nürnberger Quartett The Grand Paradiso ist mit seinem Longplayer
„A Farewell To Oblivion“ ganz im Hier und Jetzt angekommen.
Mit ihren ins Alternative-Fach verschobenen Countrypopsongs erweitern
sie den Wirkungsgrad des Americana um brandheißen
Aktualitätsbezug: Der Zungenschlag der Retromoderne trifft auf
immerwährende Gültigkeiten des Pop und geht mit ihnen eine
polygame Beziehung ein. Die Band hat hörbar Spaß an ihren,
in mehrstimmigen Vokal-Passagen mäandernden, Pop-Perlen. Kein
Wunder, dass man sich während des Hörens plötzlich auf
dem Boden sitzend wieder findet, den Blick in die Ferne gerichtet und
den Mund zu einem zufriedenen Grinsen verzogen.
The Grand Paradiso sind:
billy – lead vox/gitarre
alex – drums, backing vox
till – bass, backing vox
ralf – gitarre
VERÖFFENTLICHUNGEN
CD A Farewell to Oblivion 2009 (Beste! Unterhaltung / Broken Silence)
Stimmen zum Album:
Ob es in Nürnberg ein Hotel namens The Grand Paradiso gibt? Der
Name der vierköpfigen Band klingt zumindest danach. Ein Hotel hat
etwas Vergängliches, schließlich sind die meisten Gäste
rastlose Durchreisende und suchen doch Momente der Ruhe, etwas
Heimisches in der Hektik um sie herum. The Grand Paradiso haben diesen
Kontrast in ihrer Musik vereinigt: Auf »A Farewell To
Oblivion« hört man melancholisch verhangenes Fernweh ebenso
heraus wie die Zufriedenheit des Hier und Jetzt. Die Nürnberger
haben dabei ein gutes Gespür für Eingängigkeit:
Countrylastige Riffs treffen warmen Folk mit guten Hooks und einem
Schuss Notwist’scher Rohheit und Aufrichtigkeit. Ruhige Songs wie
»New
Morning« und »Action Replay« sind die besondere
Stärke der vier. Der Opener »Learn« jedoch ist der
absolute Höhepunkt. Mit einer geradezu magischen Einfachheit
trifft er die perfekte Atmosphäre, die einen mit lachendem und
weinendem Auge an etwas längst Vergangenes denken lässt. Wenn
es also in Nürnberg ein Hotel Grand Paradiso gibt, dann sollte man
ihm einen Besuch abstatten. Vielleicht überrascht es einen so
sehr, wie es diese junge Band tut. (Marius Funk - Intro 11/09)
Nürnberg war schon immer in gutes Pflaster für
sonnenbeschienenen Gitarrenrock zwischen Country und Folk, Psych und
Sixties. Diese fränkische Band passt da gut ins Bild und zaubert
mit mehrschichtigen Gitarren und ebensolchem Gesang einen
zurückgelehnten Entwurf aus Americana und klassischem Harmony-Pop
a la Kings of Convenience oder Turin Brakes. Vor allem das
Zusammenspiel von E- und A-Gitarre funktioniert hervorragend, lediglich
durch etwas Orgel oder Piano verziert. Das Songmaterial klingt durchweg
frisch, verströmt aber immer auch eine musikalische Sozialisation
durch die ganz Großen von Gram Parsons bis Jayhawks. Zeitloser
Countrypop also von internationaler Qualität, vorzüglich
produziert und auf ganz unkomplizierte Weise sehr harmonisch, rund und
eingängig. (Joe Whirlypop – Glitterhouse 11/09)
The Grand Paradiso gehören zu den wichtigsten Acts neben
Robocop
Kraus, Smokestack Lightin’ und Sutcliffe aus der
Metropolregion
Nürnberg.