Beste Unterhaltung

Otava Yo

Diese Don-Kosaken tanzen wilden Pogo! Mit braver Volksmusik hat die wilde Truppe Otava Yo aus St. Petersburg so gar nichts am Hut! Statt brav auf der Klampfe zu klimpern, reißen sie lieber mit temperamentvoller Tanzmusik mit!
Otava Yo sind sechs professionelle Folkmusiker, die bereits seit mehr als zehn Jahren zusammenspielen. Ursprünglich war die putzmuntere Kapelle nur ein Nebenprojekt. Der „Ursprungs-Trupp“ um Alexej Belkin, Alexej Skosirew und Dimitri Schikardin war von russischen Volksweisen betört – und zwar nicht von den sattsam bekannten „alten Kamellen“, sondern von den Klängen, zu denen ihre Eltern in ihrer Jugend tanzten. Die besten „Sowjet-Hits“ sozusagen. Live kommt das Sextett mit unwiderstehlicher Macht daher, ohne dass ihre Pelzmützen dabei auch nur um einen Zentimeter verrutschen. Für den weiblichen Charme sorgt Violinistin Julia Usowa mit der obligatorischen weißen Blume im Haar.
„What Are Those For Songs!“ ist die längst überfällige erste Veröffentlichung der Petersburger Folk-Freibeuter in Deutschland. In Russland ist die Scheibe bereitsim Jahr 2013 erschienen. Mit viel Witz und rustikalem Charme feiern Otava Yo das russische Lebensgefühl, die Liebe und die Freuden des exzessiven Alkoholgenusses. Und nehmen sich dabei erfreulicherweise nicht zu ernst. In den mitreißenden Songs geht es um ländliche Romanzen, heroische Matrosen, Pfannkuchen, Straßenfeger und Pilgerfahrten. Hat man so noch nicht gehört! Klar, denn Instrumente wie das altrussische Saiteninstrument Gusli oder das traditionelle Blasinstrument Zhalaika sind hierzulande eher unbekannt. Und den galizischen Dudelsack hat man erfolgreich für die eigenen Zwecke eingespannt!
In ihrer Heimatstadt St. Petersburg sind Otava Yo lokale Helden und geben pro Jahr über 80 Konzerte. Aber auch auf zahlreichen Folkfestivals hat die „moderne Gauklertruppe“ weltweit bereits mächtig Eindruck hinterlassen, darunter in Mexiko, Portugal, Frankreich, Indien, den Vereinigten Staaten und Polen, Finnland und Norwegen.
Die internationale Presse zeigt sich begeistert von der ansteckenden Lebenslust der Petersburger:
„Otava Yo können einen großen Konzertsaal mit ihrem slawischen Temperament im Sturm erobern: Sie sind ein wunderbares Beispiel dafür, was passiert, wenn der stereoptypische russische Iwan plötzlich den Groove entdeckt“. (Kiviberg, Fijandi Folk Festival)
Otava Yo sind übrigens grundneugierig, was die Folktradition in den Ländern angeht, die sie im Rahmen ihrer Touren bereisen. „Jedes Mal, wenn wir in ein neues Land kommen, bereiten wir ein Volkslied aus der Region vor, um es später dort vor dem Publikum zu spielen“, sagt Bandleader Alexej Belkin. Wir dürfen uns also auf Überraschungen gefasst machen!

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