GUDRID
HANSDOTTIR
Gudrid Hansdottir Info:
Das dritte Album von Guðrið Hansdóttir (die
d-ähnlichen Buchstaben werden in dem Namen
Guðrið nicht gesprochen) bietet 11 emotionsgeladene
Songs zwischen Pop und Folk. Natürlich kann man mit
den Klischees der nordischen Melancholie hausieren gehen, aber diese
Frau und dieses Album ist so anders und doch nordisch.
Die sehr abwechslungsreichen Songs werden in englischer sowie der
färöischen Sprache vorgetragen.
Als Gastmusiker ist auch Mikael Blak dabei, der bei sehr vielen
Tonträgern auf den Inseln vertreten ist.
Guðrið Hansdóttir wurde auf einer der 18
kleinen Inseln, in der Mitte des atlantischen Ozeans zwischen Island
und Schottland, geboren. Sie wuchs mit Musik durch ihren Vater, ein
gelernter Gitarrist, auf. Sie liebte es zu singen;
durchstöberte den Plattenschrank ihres Vaters und entdeckte so
manche große Künstler wie Kate Bush, Dolly Parton,
Jethro Tull und Jimi Hendrix.
An ihrem 14. Geburtstag lernte Guðriðs einige Akkorde
von ihrem Vater an der Gitarre. Von diesem Zeitpunkt an begann sie
eigene Songs zu schreiben.
Im Jahr 2007, im Alter von 26 Jahren, veröffentlichte sie ihr
mit sehr guten Kritiken umjubeltes Debut Album „Love is
Dead“. Sie gewann den Planet Award (Faroese Music Award) in
der Kategorie „Best Female Album“.
Es folgten einige kleinen Tourneen durch Dänemark, Norwegen,
Island, Deutschland und den USA.
Ihr unter Eigenregie veröffentlichtes zweites Album
„The Sky is open“ im Juni 2010, wurde das
meistverkaufteste Album auf den Färöer Inseln. Sie
erhielt hierfür den Planet Award „Album of the
Year!“
Hörproben unter:
www.myspace.com/gudridhansdottir
VERÖFFENTLICHUNGEN
CD Love is Dead 2007 (Tutl Rec)
CD The Sky is open 2010 (2011 Re-release BESTE! UNTERHALTUNG)
CD Beyond the Grey 2011 (BESTE! UNTERHALTUNG)
STIMMEN ZU Gudrid Hansdottir:
Makelloses Meisterstück zwischen Folk, Alternative Country und
Roots Rock, skandinavische Americana-Artistik in fein-filigraner
Vollendung. Das bereits dritte Vollwerk (2011) der Folk-Fee von den
Faröer Inseln atmet gleichermaßen skandinavische
Melancholie wie amerikanische Sehnsucht, vereint schneidende
16-Horsepower-Desert-Wehmut, tiefgehende Cohen-Tristesse, liebreizenden
Fein-Folk, verlockenden Independent-Pop-Charme und – nahezu
überraschend – kurz vor Album-Ende sogar handfestes
Roots-Rock-Handwerk, all das getragen und geprägt von einer
ungemein attraktiven Frauenstimme, die in ihrer klaren
Natürlichkeit Felsen zum Schmelzen bringen würde. Das
Instrumentarium ist vielfältig und betont akustisch (mit
mitreissenden elektrischen Ausbrüchen) und reicht von
Blockflöten-Duetten über Gitarren, Autoharp,
Kontrabass, Banjo und Mandoline bis hin zu Theremin, Harmonium und
Orgel, das Schlagwerk kommt selten, aber passend zum Einsatz. Der
besondere Reiz des 11-Song-Werkes liegt in Gudrids lieblich-luftigem
Gesang, der vor allem in zwei- und vielstimmig dargereichter Vielfalt
seine ganze verführerische Leuchtkraft entfaltet. Vereint in
Euren Vorstellungen die schönen Seiten von Dear Reader,
Heather Nova, Kate Bush und Maria Solheim, und Ihr bekommt eine Ahnung
von Gudrids nachhaltiger Wirkungskraft. Und schmelzt dahin…
(cpa)
Link
Wer nun glaubt zu wissen, was ihn da erwartet, nur weil die junge Dame
aus dem kalten dunklen Norden kommt, weshalb sie schwer depressiv oder
wenigstens melancholisch sein müsste, der irrt. Die 12 feinen
Songs können eher als bittersüße Balladen
bezeichnet werden und erzählen von der rauen Landschaft, der
Liebe und der Lebenserfahrung. Das hört sich stellenweise nach
Enya an oder schon erwähnter Kate Bush, aber die junge Dame
steht auch fest in der Traditionslinie hervorragender nordischer
Sängerinnen, die hier aufzuführen den Rahmen
eindeutig sprengen würde.
kyffhaeuser-nachrichten
Aber oh: Sie kann auch ein wenig zornig werden. Gar ungeduldig,
fordernd. Sie kann auch rocken. Kann dann einen Song auf der Stelle
treten lassen, ihn einsperren, will ihn nicht ins Freie fliegen lassen.
Bis dann im übernächsten Lied wieder das Tempo
gemächlicher wird, fließender; sie im angenehmen
Walzertakt die Hand ausstreckt. Und am Ende steht ein nahezu
akustisches Stückchen, bei dem im Hintergrund die Geigen ganz
leise säuseln und die Gitarre ergeben wimmert. Wie es
heißt? Na, »Take Me Home«.
nordische-musik.de
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